Sargassum Braunalgen erneut auf Curacao
Stefan |
| | 05.05.2026 |
Wir hatten zuletzt am 27.04.2024 über die teuflische Braunalgenplage “Sagassum” berichtet: “Sargassum – Fluch der Karibik auf Curacao”
Nachdem Curacao lange Zeit verschont blieb, sieht sich die Insel seit Ende April erneut mit einer massiven Sargassum-Plage konfrontiert. Große Mengen der schwimmenden Algen werden aktuell an Land gespült und bedecken mehrere Buchten der Insel. Besonders betroffen sind Ascension Bay und Sint Joris Bay, wo sich dicke Schichten von Sargassum entlang der Küstenlinie und in den flachen Gewässern gebildet haben.
Dies ist äußerst unangenehm für uns Touristen, da sich an den betroffenen Stellen ein beißender (Schwefel-) Gestank ausbreitet und dort an ein Betreten des Meeres gar nicht zu denken ist.
So unangenehm es für uns Insel-Besucher sein mag, für Meeresbewohner wie bspw. die Meeresschildkröten ist es tödlich. Sie bleiben im dichten Seetang stecken und können weder abtauchen noch nach Luft schnappen. Andere Meerestiere wie bspw. Rochen verenden wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts, der durch verrottende Algen verursacht wird. Für mehr Hintergrundinfos lies gerne unseren oben verlinkten Beitrag von 2024.
Laut Ard Vreugdenhil von Sea Turtle Conservation Curacao wird die Situation seit mehreren Wochen genau beobachtet. Vreugdenhil sagte, Freiwillige würden seit drei Wochen jeden Morgen die Küsten überwachen, um die Bewegung und Ansammlung der Algen zu verfolgen.
Die sich nun rapide verschlechternde Situation und die zunehmende Konzentration von Sargassum-Algen zwingt Naturschutzteams nun dazu, sich aktiv auf mögliche Rettungsaktionen vorzubereiten, mit denen gefangene oder in Not geratene Meerestiere gerettet werden könnten.
Die Ascension-Bucht ist derzeit eines der kritischsten Gebiete. Laut Vreugdenhil ist die Bucht mittlerweile fast vollständig mit Sargassum-Algen gefüllt, was das Ökosystem an seine Grenzen bringt.
In den letzten Jahren sind Sargassum-Invasionen in der Karibik zu einem immer häufiger auftretenden Problem geworden, bedingt durch Veränderungen der Meeresströmungen, wärmere Meerestemperaturen und Meeresverschmutzung.
Für Inseln wie Curacao bedroht das Seegras nicht nur marine Ökosysteme, sondern kann auch den Tourismus, die Fischerei und die Küstengemeinden beeinträchtigen.
Die Meeresschildkröten-Schutzorganisation Curacao appelliert an alle, jedes in den betroffenen Buchten beobachtete Meerestier in Not zu melden und laufende Rettungsmaßnahmen nicht zu stören.
Sea Turtle Conservation Curacao erreichst Du so:
E-Mail: info@curacaoturtles.org
Telefon: +5999 664 7970
Danke für Deine Hilfe!
Erstmeldung am 30.04.2026 auf unserer Partner-Website curacaochronicle.com:
https://www.curacaochronicle.com/post/unknown/large-influx-of-sargassum-washes-ashore-on-curacao-raising-concerns-for-marine-life
Luft auf ein kleines Quiz? Wir haben 100+ kurzweilige Fragen rund um Curacao zusammengestellt. Viel Spaß beim Rätseln!
Quizfrage
Wie hoch ist der Sint Christoffel Berg auf Curacao?Antwort
Der Christoffel Berg hat eine Höhe von 375 Metern über dem Meeresspiegel.
Er ist die höchste Erhebung auf Curacao und gleichzeitig die zweithöchste im Königreich der Niederlande.
Höher ist nur der Mount Scenery mit 877 m auf Saba. Auf dem europäischen Festland ist der Vaalserberg mit 322 m der höchste Berg der Niederlande.
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Sargassum Braunalgen erneut auf Curacao
Stefan |
| | 05.05.2026 |
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Nachdem Curacao lange Zeit verschont blieb, sieht sich die Insel seit Ende April erneut mit einer massiven Sargassum-Plage konfrontiert. Große Mengen der schwimmenden Algen werden aktuell an Land gespült und bedecken mehrere Buchten der Insel. Besonders betroffen sind Ascension Bay und Sint Joris Bay, wo sich dicke Schichten von Sargassum entlang der Küstenlinie und in den flachen Gewässern gebildet haben.
Dies ist äußerst unangenehm für uns Touristen, da sich an den betroffenen Stellen ein beißender (Schwefel-) Gestank ausbreitet und dort an ein Betreten des Meeres gar nicht zu denken ist.
So unangenehm es für uns Insel-Besucher sein mag, für Meeresbewohner wie bspw. die Meeresschildkröten ist es tödlich. Sie bleiben im dichten Seetang stecken und können weder abtauchen noch nach Luft schnappen. Andere Meerestiere wie bspw. Rochen verenden wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts, der durch verrottende Algen verursacht wird. Für mehr Hintergrundinfos lies gerne unseren oben verlinkten Beitrag von 2024.
Laut Ard Vreugdenhil von Sea Turtle Conservation Curacao wird die Situation seit mehreren Wochen genau beobachtet. Vreugdenhil sagte, Freiwillige würden seit drei Wochen jeden Morgen die Küsten überwachen, um die Bewegung und Ansammlung der Algen zu verfolgen.
Die sich nun rapide verschlechternde Situation und die zunehmende Konzentration von Sargassum-Algen zwingt Naturschutzteams nun dazu, sich aktiv auf mögliche Rettungsaktionen vorzubereiten, mit denen gefangene oder in Not geratene Meerestiere gerettet werden könnten.
Die Ascension-Bucht ist derzeit eines der kritischsten Gebiete. Laut Vreugdenhil ist die Bucht mittlerweile fast vollständig mit Sargassum-Algen gefüllt, was das Ökosystem an seine Grenzen bringt.
In den letzten Jahren sind Sargassum-Invasionen in der Karibik zu einem immer häufiger auftretenden Problem geworden, bedingt durch Veränderungen der Meeresströmungen, wärmere Meerestemperaturen und Meeresverschmutzung.
Für Inseln wie Curacao bedroht das Seegras nicht nur marine Ökosysteme, sondern kann auch den Tourismus, die Fischerei und die Küstengemeinden beeinträchtigen.
Die Meeresschildkröten-Schutzorganisation Curacao appelliert an alle, jedes in den betroffenen Buchten beobachtete Meerestier in Not zu melden und laufende Rettungsmaßnahmen nicht zu stören.
Sea Turtle Conservation Curacao erreichst Du so:
E-Mail: info@curacaoturtles.org
Telefon: +5999 664 7970
Danke für Deine Hilfe!
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Höher ist nur der Mount Scenery mit 877 m auf Saba. Auf dem europäischen Festland ist der Vaalserberg mit 322 m der höchste Berg der Niederlande.
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| | 05.05.2026 |
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Dies ist äußerst unangenehm für uns Touristen, da sich an den betroffenen Stellen ein beißender (Schwefel-) Gestank ausbreitet und dort an ein Betreten des Meeres gar nicht zu denken ist.
So unangenehm es für uns Insel-Besucher sein mag, für Meeresbewohner wie bspw. die Meeresschildkröten ist es tödlich. Sie bleiben im dichten Seetang stecken und können weder abtauchen noch nach Luft schnappen. Andere Meerestiere wie bspw. Rochen verenden wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts, der durch verrottende Algen verursacht wird. Für mehr Hintergrundinfos lies gerne unseren oben verlinkten Beitrag von 2024.
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Die Ascension-Bucht ist derzeit eines der kritischsten Gebiete. Laut Vreugdenhil ist die Bucht mittlerweile fast vollständig mit Sargassum-Algen gefüllt, was das Ökosystem an seine Grenzen bringt.
In den letzten Jahren sind Sargassum-Invasionen in der Karibik zu einem immer häufiger auftretenden Problem geworden, bedingt durch Veränderungen der Meeresströmungen, wärmere Meerestemperaturen und Meeresverschmutzung.
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